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Trivadis Delphi
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Raiffeisenlandesbank Oberösterreich

Data Warehouse für den Bereich Vertriebscontrolling

 

Die Raiffeisenlandesbank Oberösterreich gab ihrer IT-Tochterfirma RACON Software GmbH, einem Unternehmen der Linzer GRZ IT Gruppe, den Auftrag, ein Data Warehouse für den Bereich Vertriebscontrolling umzusetzen. Im Rahmen mehrerer Evaluierungsprojekte wurde die grundsätzliche Entscheidung für den Microsoft SQL Server als Plattform für das zukünftige Data Warehouse getroffen. Der Microsoft Partner Delphi Software begleitete dabei als Spezialist für Data Warehouse-Lösungen und SQL Technologie die beiden Teilprojekte "Strategiehandbuch" und "Vertriebscontrolling".

Die Organisationseinheit Vertriebscontrolling der Raiffeisenlandesbank Oberösterreich setzte für die Berichts- und Analyseprozesse in den vergangenen Jahren eine Softwarelösung auf Basis Microsoft Excel und Microsoft Access ein. Durch die getroffene strategische Entscheidung, die Vertriebscontrollingprozesse der Raiffeisenlandesbank Oberösterreich in der gesamten Raiffeisenbankengruppe Oberösterreich einzusetzen, wurde die technische Grenze bezüglich Performance, Kapazität und Datenvolumen erreicht.

Die Linzer RACON Software GmbH, Spezialist für Banken-Software und Lieferant der Österreichischen Raiffeisen-Bankengruppe, wurde beauftragt, die neue Lösung zu konzipieren und umzusetzen. Mag. Alexander Pirngruber, als Hauptprojektleiter für den Aufbau des Data Warehouse zuständig, erzählt von der Ausgangssituation: "Die Grundlage für jede Analyse der Kundenstrukturen und des Kundenverhaltens, wie sie die Organisationseinheit Vertriebscontrolling durchführt, ist eine konsolidierte, verdichtete und bereinigte Datenbasis. Weil bei den verschiedenen Analyseprozessen ein enormes Datenvolumen im Hintergrund steht, entschloss sich die Raiffeisenlandesbank Oberösterreich zur Installation eines Data Warehouse, um die großen Datenmengen zu bewältigen."

Da das neue Data Warehouse zukünftig als die zentrale Datenbasis für das gesamte Berichts- und Analysewesen der Raiffeisenbankengruppe Oberösterreich positioniert wird, wurde eine den hohen Anforderungen entsprechende Datenbank als Basis für die neue Lösung gesucht.

Zahlreiche Pluspunkte sprechen für SQL Server-Technologie von Microsoft

Alexander Pirngruber: "Unser Ziel ist es, Schritt für Schritt die vielen voneinander unabhängigen Berichtssysteme abzulösen und diese ins Data Warehouse zu integrieren. Dafür benötigten wir eine geeignete technologische Basis. Bei der Entscheidungsfindung für eine Datenbank wurden die Produkte der führenden Hersteller in Betracht gezogen." Im Bereich der operativen Bank-Informations¬systeme hat sich der im Einsatz befindliche IBM-Mainframe bewährt. Diese Plattform hat in der Vergangenheit immer wieder bewiesen, dass sie sowohl von der Stabilität als auch von der Leistung her die sehr hohen Ansprüche, die im Bereich der IT für Finanzdienstleister gestellt werden, erfüllt. Im Vergleich dazu war beim SQL Server vor einer grundlegenden Entscheidung noch offen gewesen, ob die Leistung des Produktes für die speziellen Anforderungen der Raiffeisenbankengruppe im Bereich Data Warehousing und Business Intelligence ausreichend sein würde, berichtet Pirngruber von den anfänglichen Bedenken. "Wir haben uns daher damals entschieden, gemeinsam mit dem Software Competence Center Hagenberg (www.scch.at) einen intensiven Belastungstest durchzuführen, um das Antwortzeitverhalten verschiedener Abfragen, Berichte und Analysen festzustellen. Insgesamt wurde dafür eine Datenbasis mit einem Volumen von 1 Terabyte eingesetzt. Der Microsoft SQL Server hat diesen Test ganz ausgezeichnet bestanden."

Die Entscheidung für den weitreichenden Einsatz des Microsoft SQL Server wurde aus mehreren Gründen getroffen, sagt Alexander Pirngruber. "Der SQL Server ist ein zukunftssicheres, weil strategisches Produkt von Microsoft. Die nächste Version Microsoft SQL Server steht vor der Türe und verspricht zudem einen massiven Ausbau der integrierten Business Intelligence-Funktionen, wie beispielsweise eine Neuentwicklung der ETL-Tools (ETL: Extract Transform Load). Und es gibt Anstrengungen seitens Microsoft, das Handling sehr großer Datenmengen noch weiter zu verbessern." Die Integrationsmöglichkeiten von Auswertungen in Microsoft Office Anwendungen, wie Microsoft Excel oder Microsoft Powerpoint, sind einfach, der SQL Server besteche zudem durch vertretbare Kosten. "Viele Data Warehouse-Werkzeuge, wie ETL-Tools oder Analysis Services, sind bei Microsoft in der Datenbanklizenz bereits enthalten.", meint Pirngruber und fügt hinzu: "In der RACON Linz ist Know-how bezüglich SQL Server in breitem Maß vorhanden, und uns verbindet mit Microsoft eine langjährige Partnerschaft."

Für Projektumsetzung Spezialisten beigezogen

Für die Projektumsetzung wollte RACON einen kompetenten Partner beiziehen. Pirngruber: "Wir suchten nach einem verlässlichen Partner mit spezifischen Erfahrungen im Aufbau eines Data Warehouse und einem Top-Know-how bezüglich Microsoft SQL Server. Darüber hinaus waren uns gute fachliche Kontakte zu Microsoft sowie – wegen der laufenden, intensiven Zusammenarbeit – die lokale Nähe zu uns wichtig. Hier sind wir im Microsoft Partner Delphi Software fündig geworden."

Projekte Strategiehandbuch und Vertriebscontrolling gemeinsam mit Fa. Delphi

Nach der strategischen Plattformentscheidung für eine geeignete Datenbank wurde gemeinsam mit Delphi Software das so genannte "DWH-Strategiehandbuch für Raiffeisen Oberösterreich und Tirol" ausgearbeitet. Dieses formulierte als sehr umfassendes Rahmenwerk Details zu Aufbau und zukünftiger Weiterentwicklung des Data Warehouse für die Raiffeisenbankengruppe Oberösterreich und Tirol. Rainer Stropek von Delphi Software: "Das Strategiehandbuch stellt eine projektorientierte Umsetzung des Data Warehouse unter Berücksichtigung eines Gesamtkonzeptes sicher. Es gliedert sich in organisatorische und technische Rahmenbedingungen und umfaßt ein Modell, das alle Daten der Bank, beispielsweise bezüglich der Kunden und Konten, mit berücksichtigt."

Im Projekt "Vertriebscontrolling" brachte Delphi das umfassende Data Warehouse-Wissen ein und arbeitete bei der Erstellung und Spezifikation der neuen Lösung mit. Ebenso wurde bei der Ausarbeitung der Datenmodelle und Definition der ETL-Prozesse eng mit RACON zusammengearbeitet. In der RACON wurden außerdem seitens Delphi Expertenschulungen über den Microsoft SQL Server durchgeführt.

Nächste Ausbaustufe: Basel II

Alexander Pirngruber gewährt einen Ausblick auf die nächste Ausbaustufe: "Eine der bevorstehenden Weiterentwicklungen betrifft die Neuausrichtung der Eigenkapitalbestimmungen für Banken, besser bekannt unter dem Namen Basel II. Um die Anforderungen, die mit Basel II verbunden sind, bankseitig berücksichtigen zu können, müssen umfangreiche Zeitreihen zur Verfügung gestellt werden. Die Speicherung dieser Zeitreihen und die Lieferung der Daten für die sich daraus ergebenden Berechnungen wird eine der wesentlichen Aufgaben unserer Data Warehouse-Lösung sein." Mit Delphi Software werde man bei der Implementierung dieser Anforderungen zusammenarbeiten, kündigt Pirngruber abschließend an.

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Nutzen / Vorteile
 
Mit Microsoft SQL Server ausbaubare Technologie gewählt
SQL Server ist zukunftssicher, weil strategisches Produkt von Microsoft
Kostengünstig, weil diverse DWH-Werkzeuge bereits in Datenbanklizenz enthalten sind
Einfache Wartbarkeit des Microsoft SQL Server

 

 

Zum Unternehmen
 
Die RACON Linz ist einer der führenden Spezialisten für Banken-Software in Österreich mit der Raiffeisenbankengruppe als zentraler Kundengruppe. Bekannt ist die RACON Linz vor allem als Entwickler der Produkte der ELBA (Electronic Banking)-Produktfamilie. Gemeinsam mit den Schwesterunternehmen GRZ IT Center Linz GmbH, der LOGIS IT Service GmbH und der RACON West Software GmbH bildet die RACON Linz einen der größten österreichischen IT-Dienstleister, die GRZ IT Gruppe.